Schottisch klingt der Fiddler Alasdair Fraser. SchlieBlich ist er auch schottischer Abstammung, lebt aber seit etlichen Jahren in den Staaten. Dort betreibt er seine eigene Plattenfirma, betatigt sich als Mentor diverser Fiddle-Talente und musiziert, kooperiert (z.B. mit Jody Stecher) und komponiert, immer mit dem schottischen Touch. 13 seiner Kompositionen hat er auf ÒDawn DanceÓ (Culburnie Records CUL106D; 13 Tracks; 56:48; mit Infos), seiner ersten Soloveroffentlichung seit vier Jahren, zusammengefaBt. Meist wird er von Tim Gorman auf dem Piano begleitet, haufig ertont aber auch eine umfangreichere Begleitband, aus der besonders die Pipes herausstechen. Immer schottische, ja,aber immer variabel; Swing, Improvisationselemente oder klassische ebenso wie freie Ansatze sind Alasdair Fraser nicht fremd. Eine makellose CD, es sei denn, man nimmt AnstoB an der Verwendung der Uilleann Pipes bei ÒTheme for ScotlandÓ. Eine Meister seines Faches!